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ÖKO-TEST 24h Hyaluron Creme – unsere Stellungnahme

Unsere Einordnung zum ÖKO-TEST der 24h Hyaluron Creme Aloe

ÖKO-TEST hat unsere 24h Hyaluron Creme Aloe mit dem Gesamturteil „ungenügend“ bewertet.

Dieses Ergebnis hat uns sehr getroffen. Reinheit, Natürlichkeit und hochwertige Bio-Rohstoffe gehören zu den Grundsätzen unserer Marke. Deshalb möchten wir dir offen erklären, was gefunden wurde, wie die schlechte Bewertung zustande kam, welche Aspekte wir anders sehen und welche Konsequenzen wir gezogen haben.

Das Wichtigste zuerst ❤️

In der untersuchten Charge wurde eine sehr geringe Menge des synthetischen Moschusduftstoffes HHCB/Galaxolid gefunden. 0,0030% → drei Tausendstel Prozent !

 

Wir möchten hier anmerken, dass Moschus in konventioneller Kosmetik überhaupt kein exotischer Stoff ist. In einer europäischen Untersuchung wurden 140 handelsübliche Körperpflegeprodukte untersucht – darunter Parfums, Deos, Cremes sowie Haar- und Duschprodukte. In 92% der untersuchten Produkte wurde es nachgewiesen! Laut der europäischen Studie von 2015 wurden in 86 % der gängigen Parfums, 86 % der Körperlotionen/-cremes, fast 100 % der Deodorants und 92 % der Haarprodukte .

Quelle: Homem et al., Chemosphere 139 (2015), 276–287, DOI 10.1016/j.chemosphere.2015.06.078.


Dieser Stoff war nicht Bestandteil unserer vorgesehenen Rezeptur und hat nach unserem eigenen Qualitätsanspruch in unserer zertifizierten Naturkosmetik nichts zu suchen. Wir haben das Ergebnis deshalb sehr ernst genommen und sofort dieselbe Charge unabhängig bei Eurofins untersuchen sowie die gefundene Menge zusätzlich fachlich sicherheitsbewerten lassen. Nach dieser Sicherheitsbewertung ist aufgrund der nachgewiesenen Konzentration kein Gesundheitsrisiko zu erwarten. Auch wenn du die betroffene Creme bereits verwendet hast, ergibt sich auf Grundlage der vorliegenden Bewertung kein Anlass für gesundheitliche Bedenken.

Ein paar persönliche Worte von Diana

Was wurde gefunden?

ÖKO-TEST hat in der untersuchten Charge MC21126 den synthetischen Moschusduftstoff HHCB/Galaxolid nachgewiesen.

HHCB / Galaxolid: 30 mg/kg = 0,0030 %

HHCB/Galaxolid ist ein synthetischer Moschusduftstoff. Er war nicht Bestandteil unserer vorgesehenen Rezeptur.

Um die Größenordnung verständlicher zu machen: Auf 100 Kilogramm Creme gerechnet – ungefähr die Menge von 2.000 Tiegeln unserer 24h Creme – entsprechen die von ÖKO-TEST gemessenen 30 mg/kg etwa 3 Gramm HHCB/Galaxolid.

Wir sprechen also über eine sehr geringe Konzentration von 0,003 %. Trotzdem gilt für uns ganz klar: Was in unserer Rezeptur nicht vorgesehen ist, möchten wir dort auch nicht haben.

Wie kommt das Gesamturteil „ungenügend“ zustande?

Das Ergebnis setzt sich aus mehreren Abwertungen zusammen. Zwei Punkte sind dabei besonders wichtig.

1. Der synthetische Moschusduftstoff

ÖKO-TEST bewertet Galaxolid kritisch. Hinzu kommt, dass unsere Creme NATRUE-zertifizierte Naturkosmetik ist, in der dieser synthetische Duftstoff nicht enthalten sein darf.

Durch den Galaxolid-Nachweis wurde das Testergebnis Inhaltsstoffe um drei Noten auf „ausreichend“ abgewertet.

2. Die Bewertung unserer Anti-Aging-Wirkung

Wir haben ÖKO-TEST vollständige produktbezogene Wirksamkeitsstudien vorgelegt. Das wird in der veröffentlichten Ergebnistabelle ausdrücklich mit „Ja“ bestätigt.

In unseren Studien wurden die Hautrauigkeit, die Hautelastizität und die Feuchtigkeitsversorgung untersucht. Dabei wurden statistisch signifikante Verbesserungen gemessen.

ÖKO-TEST erkennt dennoch keinen ausreichend nachgewiesenen zusätzlichen Anti-Aging-Nutzen gegenüber einer herkömmlichen Pflegecreme an. Der Grund: Unsere Studien untersuchen die Wirkung unserer Creme, vergleichen sie jedoch nicht direkt mit einer anderen handelsüblichen Pflegecreme.

Wir können nachvollziehen, dass ein solcher Vergleich zusätzliche Erkenntnisse liefern würde. Allerdings finden wir es wichtig, zwischen einer nachgewiesenen Wirkung unserer Creme und einem nicht untersuchten Vorteil gegenüber anderen Cremes zu unterscheiden.

Zusammen mit weiteren Abwertungen führt dies zum Testergebnis „Weitere Mängel: mangelhaft“. Nach dem Bewertungssystem von ÖKO-TEST verschlechtert dieses Ergebnis das Gesamturteil zusätzlich um zwei Noten. So entsteht schließlich die Gesamtnote „ungenügend“.

Was wir bei der Bewertung unserer Studien anders sehen

Für unsere Creme liegen drei instrumentelle Wirksamkeitsuntersuchungen vor, die an der Universität durchgeführt wurden.

Untersucht wurden die Hautrauigkeit, die Hautelastizität und die langfristige Feuchtigkeitsversorgung. Die Untersuchungen dokumentieren statistisch signifikante Verbesserungen der jeweiligen Messwerte.

ÖKO-TEST bestätigt zwar, dass wir eine vollständige produktbezogene Studie vorgelegt haben, verlangt für die Bewertung unserer Anti-Aging-Aussagen jedoch einen zusätzlichen Wirksamkeitsnachweis gegenüber einer herkömmlichen Pflegecreme.

Unsere Untersuchungen zeigen Veränderungen gegenüber den Ausgangswerten beziehungsweise unbehandelter Haut. Ein direkter Vergleich mit einer handelsüblichen Pflegecreme war nicht Gegenstand dieser Studien.

Wir verstehen den Unterschied zwischen diesen beiden Fragestellungen. Gleichzeitig finden wir es wichtig, dass unsere tatsächlich durchgeführten Wirksamkeitsuntersuchungen bei der Einordnung des Testergebnisses nicht untergehen.

Was ist mit unseren Bio-Rohstoffen und der frischen Aloe Vera?

Hier liegt ein weiterer Punkt, den wir unseren Kunden erklären möchten.

Unsere Creme ist nicht einfach eine beliebige Feuchtigkeitspflege. Wir verwenden unter anderem Bio-Aloe Vera, Bio-Mandelöl, Bio-Jojobaöl, Granatapfelkernöl und Hyaluron.

Unsere Aloe Vera wird frisch vom Feld geerntet und von Hand geschält. Hinter der Creme stehen eine bewusste Rohstoffauswahl und eine aufwendige Verarbeitung.

Diese Unterschiede werden im Bewertungssystem von ÖKO-TEST nicht gesondert honoriert.

Eine preisgünstige konventionelle Creme kann deshalb im Testergebnis Inhaltsstoffe mit „sehr gut“ abschneiden, ohne dass dafür Bio-Anbau, die Herkunft der Rohstoffe oder eine besonders aufwendige Verarbeitung erforderlich wären.

Das möchten wir ausdrücklich nicht mit schlechter Qualität gleichsetzen. Auch konventionelle Kosmetik kann gut formuliert sein.

Aber ein „sehr gut“ bei den Inhaltsstoffen bedeutet nicht automatisch, dass ein Produkt hochwertigere Rohstoffe enthält, nachhaltiger hergestellt wurde oder eine bessere Pflegewirkung besitzt.

Wir hätten uns gewünscht, dass solche Unterschiede für Verbraucher deutlicher erkennbar werden. Denn für uns und viele unserer Kunden sind Bio-Qualität, Rohstoffherkunft und Verarbeitung wesentliche Bestandteile einer hochwertigen Naturkosmetik.

Was hat unsere eigene Untersuchung ergeben?

Wir haben genau dieselbe Charge zusätzlich vom unabhängigen Prüflabor Eurofins untersuchen lassen.

Eurofins bestätigte den Nachweis von HHCB/Galaxolid, ermittelte jedoch eine niedrigere Konzentration:

Untersuchung HHCB / Galaxolid
ÖKO-TEST 30 mg/kg
Eurofins 20 mg/kg

Für die gesundheitliche Bewertung haben wir trotzdem bewusst den höheren Messwert von ÖKO-TEST zugrunde gelegt.

Muss ich mir gesundheitlich Sorgen machen?

Das war für uns die wichtigste Frage. Deshalb haben wir die nachgewiesene Menge zusätzlich fachlich sicherheitsbewerten lassen.

Das Ergebnis:

Nach der vorliegenden fachlichen Sicherheitsbewertung ist aufgrund der nachgewiesenen Konzentration kein Gesundheitsrisiko zu erwarten. Auch wenn du die betroffene Charge bereits verwendet hast, ergibt sich auf Grundlage der vorliegenden Daten kein Anlass für gesundheitliche Bedenken.

Wie konnte das passieren?

Auf unserer Plantage können wir viele Rohstoffe für unsere ätherischen Öle selbst gewinnen – zum Beispiel Olive, Zitrone, Orange, Salbei, Eukalyptus und Rosmarin.

Aber natürlich können wir nicht jede einzelne Duftnuance selbst anbauen und herstellen. Für besondere Duftkompositionen kaufen wir deshalb vereinzelt Bestandteile in der von uns vorgeschriebenen Qualität zu.

Und genau dort haben wir die Ursache gefunden.

Innerhalb der Lieferkette einer zugekauften Duftstoffkomponente ist ein Fehler passiert. Dadurch gelangte der synthetische Moschusduftstoff unbeabsichtigt in die betroffene Produktionscharge.

Galaxolid war zu keinem Zeitpunkt Bestandteil unserer vorgesehenen Rezeptur.

Unsere Konsequenzen

Für uns war sofort klar: Wir ziehen Konsequenzen.

Wir haben den Verkauf der betroffenen Creme unmittelbar gestoppt und den vorhandenen Warenbestand aus dem Verkauf genommen. Außerdem haben wir uns von dem betreffenden Lieferanten getrennt.

Die Creme wird jetzt frisch neu produziert. Bevor die neue Charge wieder in den Verkauf kommt, wird sie erneut unabhängig analysiert.

✓ Verkauf der vorhandenen Ware gestoppt

✓ Betroffene Charge unabhängig bei Eurofins untersucht

✓ Nachgewiesene Menge fachlich sicherheitsbewertet

✓ Ursache innerhalb der Lieferkette gefunden

✓ Betroffene Duftstoffkomponente aus der weiteren Produktion ausgeschlossen

✓ Vom betreffenden Lieferanten getrennt

✓ Neue Produktion veranlasst

✓ Unabhängige Analyse der neuen Charge vor dem erneuten Verkauf

Unser Anspruch bleibt derselbe:

Was nicht in unsere vorgesehene Rezeptur gehört, möchten wir auch nicht in unserer Creme haben.

Du hast die betroffene Charge zu Hause?

Wenn du die Charge MC21126 zu Hause hast und dich damit nicht wohlfühlst, melde dich bitte bei uns. Wir finden unkompliziert eine Lösung für dich.

Danke für euer Vertrauen ❤️

Diana von Thats me organic bedankt sich für das Vertrauen

Fehler innerhalb einer Lieferkette können passieren. Für uns entscheidet sich Vertrauen daran, wie man damit umgeht, wenn man davon erfährt.

Wir haben geprüft, die Ursache gefunden, den Verkauf gestoppt und Konsequenzen gezogen.

Clean ist für uns kein Werbewort, sondern unser Anspruch. Und daran ändert auch dieses Testergebnis nichts.

Danke für euer stetes Vertrauen in den letzten fast 6 Jahren!

Diana & das Thats me organic Team

Stand: 24.09.2026

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